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Diese Schau ist kunsthistorische Reflexion über die Herkunft, Sammlung und museale Vermittlung der klassischen Moderne. Ich muss deshalb gleich zu Beginn attestieren, dass hier ein wirklich gutes Konzept umgesetzt wurde. Die Schau vereint 105 Gemälde und Skulpturen aus einer außergewöhnlichen privaten Sammlung, die testamentarisch dem Museum zugesichert wurde, mit Schlüsselwerken aus früheren bedeutenden Schenkungen. Dadurch werden Einflüsse der verschiedenen Künstler:Innen sichtbar und die Werke treten in einen produktiven Dialog, auch auf meinen Besuch und mich bezogen. Dies zeigt: Ohne bürgerliches Engagement wären viele dieser Werke nie öffentlich zugänglich geworden. Im Zentrum steht die deutsche Avantgarde, zunächst der deutsche Expressionismus mit bedeutenden Werken der Künstlergruppierungen „Der blaue Reiter“ und „Brücke“ und dann die Neue Sachlichkeit. Sehr gelungen ist der hohe Anteil an Werken von Künstlerinnen, und hier sind nicht nur die bekannten Namen wie Münter oder Modersohn-Becker, sondern z.B. auch Ilona Singer oder Erma Bossi. Diese waren wichtige Mitglieder der klassischen Moderne. Für mich ist der Besuch im Landesmuseum immer ein gelungener, denn dieses Museum hat einen Schwerpunkt an moderner Kunst, die mir besonders gut gefällt. In dieser Schau sind impressionistische Bilder von Oskar Moll, Max Slevogt oder Max Liebermann zu sehen und man erkennt quasi, wie sich über die Jahre hinweg aus dieser Kunst der Expressionismus entwickelt. Alexej von Jawlensky Wassili Kandinsky sind zu nennen, aber auch Gabriele Münter. Erma Bossi war mir vor dieser Ausstellung überhaupt kein Begriff, aber ihre Bilder wie unter anderem „In der Oper“ haben mir gut gefallen. Ernst Fritsch kannte ich auch nicht, ich musste aber bei seinen Bildern sofort an Franz Marc denken. Damit habe ich nur einige der tollen Künstler:Innen genannt, welche das Museum geboten hat. Mit diesem Einblick in die Möglichkeiten der Haussammlung darf man sich auch zukünftig auf tolle Ausstellungen freuen.
Weitere Informationen zur Ausstellung unter: https://museum-wiesbaden.de/feininger-muenter-modersohn-becker
Werbung aus Liebe zur Kunst
Wertung: 🐧🐧🐧🐧🐧
