Ausstellung Helen Frankenthaler „Make a Move“ im Reinhard Ernst Museum Wiesbaden 2025

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Im Sommer habe ich in Wiesbaden einen Museumstag eingelegt und dabei auch das neue Museum für Gegenwartskunst in Wiesbaden besucht. Es handelt sich um das Reinhard-Ernst-Museum, welches die Sammlung dieses Kunstmäzens ausstellt. Vom 16. März bis zum 28. September 2025 war dort eine Sonderausstellung zur Künstlerin Helen Frankenthaler zu sehen. Die 1928 geborene und im Jahr 2011 verstorbene Künstlerin ist eine bedeutende Vertreterin der abstrakten Malerei und eine der Lieblingskünstlerinnen des Museumsstifters Reinhard Ernst. Für mich war dieser Ausstellungsbesuch etwas Besonderes, da ich mir mit abstrakter Kunst immer noch etwas schwer tue. Insgesamt 32 Bilder von Frankenthaler waren in der Sonderausstellung zu sehen. Dabei verbindet sie Fotos aus dem Werkprozess der Künstlerin mit den ausgestellten Kunstwerken. Frankenthaler bringt die Farben in ihren Bildern zunächst mit einer Rolle auf einer am Boden liegenden Leinwand auf. Später wählt sie daraus dann einen Bildausschnitt aus, der ihr Kunstwerk werden soll. Die in der Schau gezeigten Bilder sind Ausdruck von Stimmungen und integrieren Landschaftsdarstellungen. Die Sonderausstellung trägt den Namen „Make a Move“ und ist ebenso eine Bezeichnung für das ästhetische Prinzip. Für mich ist dies am Bild „Sea Level“ gut nachzuvollziehen. In diesem Bild  ist eine Landschaft abstrakt dargestellt. Allerdings hat Frankenthaler das Werk aus dem Quer- ins Hochformat gedreht. Dadurch entsteht nochmals eine besondere Wirkung. Die Ausstellung betont den Prozess und rückt die Werke in einen Gesamtkontext. Frankenthaler ist eine Wegbereiterin der Farbfeldmalerei  und steht mit ihren Arbeiten zwischen dem abstrakten Expressionismus und einer neuen Farbe-Raum-Ästhetik. Die Bilder zeichnen sowohl Ruhe, als auch Dynamik aus. Entscheidend bei dieser Ausstellung ist das Einlassen auf die ineinander verschwimmenden Farben und die damit verbundene Auflösung von Motiven. Durch die tolle Kuration und Erläuterung des Werkprozesses hat mich diese Ausstellung begeistern können. Besonders gut gefallen hat mir auch das Gemälde „Galileo“. Ausstellungsbegleitend hat das Museum einen Podcast produziert. Für mich war es ein lohnender Besuch und sicherlich auch nicht der letzte in diesem neuen Museum in Wiesbaden. Helen Frankenthaler ist ebenfalls Teil der Dauerausstellung.

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Wertung: 🐧🐧🐧🐧🐧

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