Filmkritik: Unter Geiern

„Unter Geiern“ (1964) besticht durch mehr Action als viele andere Karl-May-Filme. Stewart Granger als Old Surehand und Pierre Brice als Winnetou harmonieren perfekt, während Götz George als Martin Baumann überzeugt. Die Handlung vereint Abenteuer, Humor und Spannung: Konflikte zwischen Shoshonen, Siedlern und der Geier-Bande halten die Helden auf Trab. Ein Klassiker, der trotz Abweichungen von der Buchvorlage bestens unterhält.

Marheinecke, Reinhard: Winnetou und der alte Richter

In „Winnetou und der alte Richter“ erleben Winnetou und Old Shatterhand ein spannendes Westernabenteuer im Jackson Hole County. Raub, Mordanschläge und Intrigen eines undurchsichtigen Richters bedrohen Frieden zwischen den Stämmen. Marheinecke kombiniert Action, Freundschaft und moralische Werte mit detailreicher Darstellung der indigenen Kultur – ein gelungener Karl-May-Pastiche voller Spannung und Humor.

Filmkritik: Der schwarze Falke

„Der schwarze Falke“ von John Ford ist ein Meilenstein des Westerns. John Wayne spielt mit Ethan Edwards einen von Rache, Hass und Obsession getriebenen Antihelden. Statt Action setzt der Film auf psychologische Tiefe, ikonische Bilder und starke Figuren. Ein düsteres, zeitloses Werk über Ausgrenzung, Rassismus und die Unmöglichkeit des Heimkehrens.

Schneidewind, Friedhelm: Old Firehands letzter Kampf

Friedhelm Schneidewinds 2025 erschienener Roman „Old Firehands letzter Kampf“ erzählt vom gealterten Old Firehand, der nach St. Louis gezogen ist, aber erneut aktiv werden muss, als die Werkstatt seines Freundes überfallen wird. Mit Unterstützung von Winnetou und den „verkehrten Toasts“ jagt er einen gefährlichen Täter. Schneidewind kombiniert Western und Agententhriller, bringt bekannte Figuren neu zum Leben und liefert eine gelungene Abschiedstour für den Helden.