Egli, Werner J.: Delgado der Apache
Die Erzählung von Werner Egli versucht sich an einem Psychogramm des jungen Apachen. Delgado möchte keinen Krieg gegen die weißen Einwanderer führen und muss sich schlussendlich den Ereignissen geschlagen geben.
Der Kulturblog
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Die Erzählung von Werner Egli versucht sich an einem Psychogramm des jungen Apachen. Delgado möchte keinen Krieg gegen die weißen Einwanderer führen und muss sich schlussendlich den Ereignissen geschlagen geben.
Fritz Steubens „Tecumseh“ ist ein spannender Sammelband, welcher die Biografie eines der wichtigsten historischen Anführer der indigenen Bevölkerung anschaulich macht. Abenteuer und historische Fakten bündeln sich zu einer Gesamterzählung, der es gelingt, die Atmosphäre der damaligen Zeit zu transportieren.
Der Roman folgt dem Leben Daniel Boones, der mit seiner Familie Teil der Besiedlungsstrategie im heutigen Kentucky war. Bei ihrem Vordringen geraten die Siedler immer wieder mit den Ureinwohner:Innen in Kontakt und müssen sich gegen Angriffe erwehren.
Man muss den DEFA-Verfilmungen das Kompliment aussprechen, dass diese durchaus authentischer sind, als man dies aus den westdeutschen Karl May Verfilmungen kennt. Der Film ist unterhaltsam, hat humorvolle Szenen und zeigt doch deutlich auf, dass die Skalpjagd von Hutter und Hurry kritisch zu werten ist.
Ein äußerst solides Pastiche, welches eine spannende Geschichte erzählt und dem es gelingt mich direkt in diese Welt hineinzuziehen.
Grundsätzlich sind diese drei Geschichten eine Fortsetzung des ersten Bandes und zeigen die stilistische und literarische Stärke von Cooper als Autor. Ich finde jedoch, dass die Geschichten nicht mehr ganz so gut durchkonstruiert sind.
Der Film „Der Wildtöter“ erinnert mich durchaus an die Struktur und Ästhetik der Karl-May-Verfilmungen.