Podcast Wasser und Buch

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Im neuen Jahr möchte ich Euch nicht nur mit meinem Blog und den darauf besprochenen Büchern, Filmen, Serien oder Ausstellungen informieren, sondern verstärkt Werbung für andere wunderbare Blogs, Podcasts und Zeitschriften machen, die ich gerne lese oder höre. Ich halte es für wunderbar, welch eine bunte Welt an Kulturblogs und Podcasts mittlerweile entstanden ist. Sie ermöglichen, sich zu orientieren, indem man ihren Tipps folgt, und sind für mich zugleich ein Erholungsort, denn ich kann mich mit Gleichgesinnten vernetzen. Ich freue mich deshalb, dass ich Euch auf Podcasts und weitere Blogs aufmerksam machen und diesen vielleicht dadurch mehr Aufmerksamkeit bescheren kann.

Beginnen möchte ich mit dem Podcast „Wasser und Buch“, dessen Duo Josef Braun und Linn Penelope Micklitz ich durch die letztjährige Leipziger Buchmesse kennengelernt habe. Dort habe ich den Leseabend „Beste erste Bücher“ besucht und jener wurde vom Podcast-Duo richtig gut moderiert. Direkt danach habe ich mir den Podcast angehört und habe sicherlich 80 % der bereits veröffentlichten Ausgaben gehört. Daran merkt ihr schon: Die beiden haben  mich nicht nur live vor Ort überzeugen können, sondern auch mit ihrem Podcast. Die erste Folge haben die beiden am 6. Juni 2022 veröffentlicht und sind bis heute durchbrochen von kleinen Pausen wöchentlich auf Sendung. Die beiden Podcaster kennen sich aus dem Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und sind/waren als Redakteure für das Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ tätig. Linn Penelope Micklitz hat mittlerweile auch selbst Bücher veröffentlicht, in welchen sie sich mit der Natur auseinandersetzt.

Ihr Podcast ist nicht als Buchrezensions-Talk angelegt, stattdessen möchten sie über die ganze Welt rund um den Buchmarkt sprechen. Deshalb beleuchten die beiden Literaturverfilmungen, blicken auf neue Verlage oder bestimmte literarische Diskussionen. Damit sind sie für mich als Hörer auch ein guter Indikator für kursierende Themen. In ihrer Anfangszeit hat sich das Duo wiederholt bestimmten Themen gewidmet, unter anderem Geniekult oder Familie. Ich empfinde dies als angenehm, da die beiden somit nicht an die Aktualität des literarischen Marktes gekoppelt sind, sondern mir vor allem gute Bücher vorstellen möchten. Mittlerweile gliedert sich eine Podcastfolge in drei Abschnitte. Eingangs widmen sich die beiden einem aktuellen Thema aus der Buchbranche und erläutern ihre Ansichten. Ich liebe ihren unvoreingenommenen Blick, der sich einem Thema mit Verständnis nähert, um dann eine markierte persönliche Einschätzung zu treffen. Die beiden sparen dabei nicht mit Selbstironie, und gerade deshalb hört man ihnen gerne zu. Im Hauptteil der Sendung stellt einer der beiden Bücher vor, oder sie gestalten dies abwechselnd. Diese Buchvorstellungen sind pointiert, betrachten die sprachliche Verarbeitung und bewerten kurz den Blog. Ähnlich haben die beiden  dies auch während des Lesungsabends gehalten, und ich muss sagen: Besser wurden aus meiner Sicht selten Bücher zusammengefasst. Man merkt das Fachwissen, und doch gestalten sie es unterhaltsam. Ich freue mich über die Vielfältigkeit ihres Podcasts, da sie auch mal Gäste einladen. Autor:Innen werden im Gespräch zu ihrem Werdegang gefragt, dürfen über ihre Werke sprechen und geben Einblick in ihren Schreibprozess. Ebenfalls widmen sich die beiden schwerpunktmäßig in bestimmten Folgen einer/einem Autor:In. Ich schätze vor allem ihre fast schon traditionelle Folge zu den Preisträgern des Literaturnobelpreises, kann aber auch ihre Folge der letzten Woche zu Julian Barnes empfehlen. In der Regel kann man freitags die neue Folge hören und ich freue mich schon auf die nächste Episode. Wer gute Buchtipps bekommen möchte, ist jedenfalls bei „Wasser und Buch“ an einer guten Adresse, und ich werde auch welche hier auf dem Blog vorstellen. Im Januar habe ich dies mit meinem ersten Büchertisch schon intensiv getan.

Den Podcast könnt ihr auf den gängigen Portalen finden.

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