Same procedure as every year – Über meine alljährlichen Vorsätze

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„Same procedure as every year“ mit diesen Worten hat sich der Butler aus dem Stück „Dinner for One“ in unserem kulturellen Gedächtnis verewigt. Jedes Jahr das gleiche Prozedere und dies könnte man auch als Überschrift für meine Neujahrsvorsätze wählen. Jedes Jahr setze ich mir private Ziele, um schlussendlich festzustellen, dass ich diese nur ungenügend umsetze. Dies spiegelt sich auch auf dem Blog wieder, wo meine Zielsetzungen seit  Jahren nur teilweise angegangen werden  und deshalb wiederkehren. Ich glaube jedoch, dass ich mit dieser persönlichen Analyse nicht alleine bin. Etwa die Hälfte aller Deutschen fasst zum Jahreswechsel Vorsätze für das neue Jahr, doch nur wenigen gelingt die konkrete Umsetzung. Aber warum nehmen wir dann den Jahreswechsel trotzdem wiederkehrend zum Anlass?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden habe ich versucht zu recherchieren, woher diese kulturelle Tradition stammt. Schon die Römer baten die Götter zum Jahreswechsel um Schutz und Weisheit und trug damit die Hoffnung auf eine Verbesserung in das neue Jahr. Im Christentum wurde dies fortgesetzt und man betrachtet das neue Jahr als eine Möglichkeit sich zu verbessern. In unserer heutigen Leistungsgesellschaft ist aus  der Selbstoptimierung ein dauerhaftes Geschäftsmodell geworden. Der Wechsel der Zeitebene durch das neue Jahr ist ein Momentum, welches für das Gefühl eines Neustarts sorgt. Damit ist der Zeitpunkt für den persönlichen Booster zur Selbstoptimierung gesetzt. Vorsätze sind jedoch zugleich eine Reaktion auf soziale Normen, auf Bewertungen unseres bisherigen Verhaltens und tragen damit das Ziel in sich mehr Akzeptanz zu erreichen. Für mich und meinen Blog sind dies sicherlich keine unzutreffenden Aspekte, sondern schwingen bei meinen Vorsatzplanungen auf jeden Fall mit.

Den Schwung des Jahreswechsels nehme ich ebenfalls durch meine alljährliche Lektüre der Sonderausgabe des Philosophie Magazins  „Impulse“ mit. In diesem Heft werden verschiedene Essays mit Zeitdiagnosen präsentiert, die mich  sogleich zum Nachdenken über gesellschaftliche Herausforderungen und Ziele anregen. Doch um solche  Themen geht es hier zum Jahresstart nicht, stattdessen wiederhole ich mein alljährliches Prozedere und setze für den Blog Ziele für das neue Jahr.

Mein Blog soll 2026 eine Unterstützung für mein privates Ziel des gesünderen Lebens sein. Aus diesem Grund werden in diesem Jahr die Kategorien Radfahren, Wandern und Kochen mit Leben gefüllt. Weitere Vorsätze für den Blog sind vergleichbar dem Vorjahr. Ich möchte regelmäßiger und wieder intensiver bloggen. Mit letzterem meine ich, dass meine Texte wieder länger werden und ich mehr Zeit in ihre Bearbeitung investiere. Meine Followerzahlen sollen steigen, meine Vielseitigkeit weiterhin betont werden. Entscheidend hierfür werden bessere Planungen und eine bessere Ausgestaltung meiner Kategorien, die zugleich von neuen Textarten geprägt sind. Ich hoffe 2026 etwas mehr umsetzen zu können und vor allem weiterhin interessante Beiträge zu liefern.

Festhalten kann ich jedenfalls, dass die Monate wieder unterschiedlich voll werden, es im Januar aber pickepackevoll wird und ich dieses Pensum nicht für das gesamte Jahr als Ziel habe.

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