Messner, Ricarda: Wo der Name wohnt
Ricarda Messners Debütroman Wo der Name wohnt (2025) bildet den Abschluss meines Büchertischs. Die Ich-Erzählerin erforscht nach dem Tod der Großmutter ihre Familiengeschichte und den verlorenen jüdischen Namen Levitanus. In einer dichten, autofiktionalen Sprache verknüpft der Roman Erinnerungen, Herkunft und Identität. Besonders überzeugend ist das Haus der Großeltern als Symbol für Heimat und Geschichte.
