Serienkritik: Jenseits der Spree

„Jenseits der Spree“ hat sich über fünf Staffeln zu einer festen Größe im ZDF-Krimi entwickelt. Die Serie verbindet abgeschlossene Mordfälle mit einem starken Seriennarrativ rund um Ermittler Robert Heffler (Jürgen Vogel) und sein Familienleben. Authentische Figuren, gute Kameraarbeit und starke schauspielerische Leistungen machen die Reihe zu hochwertiger Freitagabendunterhaltung.

Serienkritik:  Lazarus

„Lazarus“ ist eine Mystery-Thrillerserie nach einer Idee von Harlan Coben. Ein forensischer Psychiater zweifelt am Tod seines Vaters und gerät in einen Strudel aus Erinnerung, Wahn und Schuld. Sam Claflin überzeugt in der Hauptrolle, doch logische Brüche und schwache Nebenfiguren trüben den starken Ansatz. Für Psychothriller-Fans dennoch interessant.

Serienkritik:  Die Legende

Die dänische Thrillerserie „Die Legende“ erzählt von einem riskanten Undercover-Einsatz des Geheimdienstes PET. Eine junge Polizeianwärterin schleust sich als falsche Juwelierin in das Umfeld eines Drogenbosses ein. Starke Figuren, moralische Konflikte und ein konzentrierter, langsam aufgebauter Spannungsbogen machen die Serie zu einem intensiven skandinavischen Agententhriller.

Serienkritik: Frischer Wind

Die Netflix-Serie über die ersten Polizistinnen Schwedens (1958) erzählt vom mühsamen Weg weiblicher Emanzipation im Polizeidienst. Statt Heldinnenpathos zeigt sie Alltag, Widerstände und persönliche Konflikte. Drei starke Frauen kämpfen um Respekt, während Ermittlungen, Privatleben und Gesellschaftswandel ineinandergreifen. Historischer Krimi und Gesellschaftsdrama zugleich – sehenswert trotz ruhigem Start.

Filmkritik: F1 – Der Film

Die neue Formel-1-Verfilmung mit Brad Pitt setzt voll auf spektakuläre Rennaction. Als Ex-Pilot Sonny Hayes kehrt er ins F1-Geschehen zurück und trifft auf ein junges Talent – Generationenkonflikt inklusive. Die Story bleibt vorhersehbar, doch die auf echten Strecken gedrehten Rennszenen sind atemberaubend realistisch. Actionreich, unterhaltsam und für Motorsportfans absolut sehenswert.

Filmkritik: Der Pinguin meines Lebens

Die Verfilmung von „Der Pinguin meines Lebens“ verbindet eine berührende Mensch-Tier-Freundschaft mit dem politischen Hintergrund Argentiniens der 70er-Jahre. Lehrer Tom Michell rettet einen Pinguin, der zum Auslöser für Gemeinschaft, Vertrauen und persönliche Veränderung wird. Warmherzig, humorvoll und gut gespielt – trotz kleiner Schwächen eine empfehlenswerte, herzerwärmende Geschichte.