Filmkritik: Springsteen – Deliver me from nowhere

„Springsteen – Deliver Me from Nowhere“ erzählt nicht die gesamte Karriere von Bruce Springsteen, sondern konzentriert sich auf die Entstehung seines Albums Nebraska. Der Film zeigt einen Künstler zwischen Erfolg, Selbstzweifeln und familiären Konflikten. Besonders Jeremy Allen White überzeugt in dieser ruhigen, melancholischen und intensiven Künstlerstudie über Kreativität und innere Zerrissenheit.

Serienkritik: Hijack

Die Serie The Newsreader beleuchtet eine Nachrichtenredaktion im Australien der 1980er Jahre. Im Mittelpunkt stehen Helen Norville und Dale Jennings, deren Zusammenarbeit von beruflichem Druck und persönlichen Konflikten geprägt ist.
Neben Themen wie Sexismus, Medienwandel und gesellschaftlichen Normen zeigt die Serie die Dynamik eines Newsrooms zwischen journalistischem Anspruch und wirtschaftlichen Interessen.

Serienkritik: The Newsreader

Die Serie The Newsreader beleuchtet eine Nachrichtenredaktion im Australien der 1980er Jahre. Im Mittelpunkt stehen Helen Norville und Dale Jennings, deren Zusammenarbeit von beruflichem Druck und persönlichen Konflikten geprägt ist.
Neben Themen wie Sexismus, Medienwandel und gesellschaftlichen Normen zeigt die Serie die Dynamik eines Newsrooms zwischen journalistischem Anspruch und wirtschaftlichen Interessen.

Serienkritik: Der Pass

Die Serie Der Pass erzählt düstere Kriminalfälle im deutsch-österreichischen Grenzraum der Alpen. Ermittlerin Ellie Stocker (Julia Jentsch) und ihr ambivalenter Kollege Gedeon Winter (Nicholas Ofczarek) geraten in komplexe Mordfälle voller moralischer Grauzonen. Atmosphärisch dicht, stark gespielt und spannend bis zum Schluss – für mich eine der besten deutschsprachigen Krimiserien der letzten Jahre.

Serienkritik: Jenseits der Spree

„Jenseits der Spree“ hat sich über fünf Staffeln zu einer festen Größe im ZDF-Krimi entwickelt. Die Serie verbindet abgeschlossene Mordfälle mit einem starken Seriennarrativ rund um Ermittler Robert Heffler (Jürgen Vogel) und sein Familienleben. Authentische Figuren, gute Kameraarbeit und starke schauspielerische Leistungen machen die Reihe zu hochwertiger Freitagabendunterhaltung.

Serienkritik:  Lazarus

„Lazarus“ ist eine Mystery-Thrillerserie nach einer Idee von Harlan Coben. Ein forensischer Psychiater zweifelt am Tod seines Vaters und gerät in einen Strudel aus Erinnerung, Wahn und Schuld. Sam Claflin überzeugt in der Hauptrolle, doch logische Brüche und schwache Nebenfiguren trüben den starken Ansatz. Für Psychothriller-Fans dennoch interessant.

Serienkritik:  Die Legende

Die dänische Thrillerserie „Die Legende“ erzählt von einem riskanten Undercover-Einsatz des Geheimdienstes PET. Eine junge Polizeianwärterin schleust sich als falsche Juwelierin in das Umfeld eines Drogenbosses ein. Starke Figuren, moralische Konflikte und ein konzentrierter, langsam aufgebauter Spannungsbogen machen die Serie zu einem intensiven skandinavischen Agententhriller.

Serienkritik: Frischer Wind

Die Netflix-Serie über die ersten Polizistinnen Schwedens (1958) erzählt vom mühsamen Weg weiblicher Emanzipation im Polizeidienst. Statt Heldinnenpathos zeigt sie Alltag, Widerstände und persönliche Konflikte. Drei starke Frauen kämpfen um Respekt, während Ermittlungen, Privatleben und Gesellschaftswandel ineinandergreifen. Historischer Krimi und Gesellschaftsdrama zugleich – sehenswert trotz ruhigem Start.