Karl May Festspiele Bad Segeberg 2026: Im Tal des Todes

„Im Tal des Todes“ begeistert in Bad Segeberg mit einer temporeichen Inszenierung voller Action, Humor und Emotionen. Besonders Alexander Klaws und Bastian Semm überzeugen als Winnetou und Old Shatterhand, während Florian Fitz, Isabell Varell und Heinrich Schafmeister starke Gastauftritte liefern. Für mich gehört die Aufführung zu den besten Karl-May-Produktionen der vergangenen Jahre.

Karl May Festspiele Mörschied 2026: Winnetou II – Das Geheimnis des Scouts

Auch in diesem Jahr haben mich die Karl-May-Festspiele Mörschied überzeugt. „Winnetou II – Das Geheimnis des Scouts“ punktet mit starken Schauspielern, beeindruckenden Reiterszenen und gelungenen Kampfchoreografien. Das Textbuch wirkt zwar stellenweise etwas überladen, doch die Leidenschaft des ehrenamtlichen Ensembles macht den Besuch zu einem lohnenswerten Karl-May-Erlebnis.

Monets Küste im Städel Museum Frankfurt vom 19.03.2026  bis zum 05.07.2026

„Monets Küste – Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum zeigt eindrucksvoll, wie ein kleines normannisches Fischerdorf durch die Kunst weltberühmt wurde. Neben Claude Monet stehen auch seine Vorläufer und Nachfolger im Fokus. Die Schau verbindet Landschaft, Kunstgeschichte und Tourismuskritik zu einer abwechslungsreichen und hervorragend kuratierten Ausstellung. Sehr empfehlenswert!

#ShotbyAdams im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt vom 20.03.2026  bis zum 21.06.2026

Die Ausstellung „#ShotbyAdams“ zeigt Bryan Adams als beeindruckenden Fotografen. Neben Porträts prominenter Persönlichkeiten stehen vor allem die Menschen hinter ihren öffentlichen Rollen im Mittelpunkt. Besonders die Serien über Obdachlose und kriegsversehrte Soldaten verbinden Verletzlichkeit, Würde und Stärke. Eine bewegende Ausstellung, die weit über klassische Prominentenfotografie hinausgeht.

Filmkritik: Zwei rechnen ab

„Zwei rechnen ab“ erzählt den legendären Konflikt zwischen Wyatt Earp und den Clantons rund um den Schusswechsel am O.K. Corral. Der Film setzt weniger auf historische Genauigkeit als auf Mythos, Spannung und starke Figuren. Besonders das Zusammenspiel von Burt Lancaster und Kirk Douglas macht diesen Westernklassiker zu einer intensiven Geschichte über Freundschaft, Loyalität und den amerikanischen Westen.

Filmkritik: Springsteen – Deliver me from nowhere

„Springsteen – Deliver Me from Nowhere“ erzählt nicht die gesamte Karriere von Bruce Springsteen, sondern konzentriert sich auf die Entstehung seines Albums Nebraska. Der Film zeigt einen Künstler zwischen Erfolg, Selbstzweifeln und familiären Konflikten. Besonders Jeremy Allen White überzeugt in dieser ruhigen, melancholischen und intensiven Künstlerstudie über Kreativität und innere Zerrissenheit.

Serienkritik: Hijack

Die Serie The Newsreader beleuchtet eine Nachrichtenredaktion im Australien der 1980er Jahre. Im Mittelpunkt stehen Helen Norville und Dale Jennings, deren Zusammenarbeit von beruflichem Druck und persönlichen Konflikten geprägt ist.
Neben Themen wie Sexismus, Medienwandel und gesellschaftlichen Normen zeigt die Serie die Dynamik eines Newsrooms zwischen journalistischem Anspruch und wirtschaftlichen Interessen.