Musikkritik: Album „Ballast der Republik“ von Die Toten Hosen

„Ballast der Republik“ zählt für mich zu den stärksten Alben von Die Toten Hosen. Die Platte verbindet politische Songs, große Hymnen und persönliche Geschichten zu einem vielseitigen Hörerlebnis. Mit Liedern wie „Tage wie diese“, „Altes Fieber“ oder „Draußen vor der Tür“ zeigt die Band ihre ganze Bandbreite. Ein Album voller Energie, Emotionen und Erinnerungen, das mich bis heute begleitet.

Brown, Dan: Sakrileg

„Sakrileg“ von Dan Brown gehört für mich zu den prägendsten Thrillern meiner Lesebiografie. Der Roman verbindet Kunstgeschichte, Religionsgeschichte und Verschwörungselemente mit enormem Erzähltempo und cleveren Rätseln. Auch wenn viele der historischen Thesen umstritten sind, bleibt das Buch ein faszinierender Pageturner, der das Genre des intellektuellen Thrillers nachhaltig geprägt hat.

Musikkritik: Album „Auswärtsspiel“ von Die Toten Hosen

„Auswärtsspiel“ von Die Toten Hosen war 2002 mein Einstieg ins Fandasein und gehört bis heute zu den Alben meines Lebens. Die Platte verbindet Punkrock, Stadionhymnen, politische Haltung und persönliche Geschichten. Von „Was zählt“ über „Steh auf, wenn du am Boden bist“ bis zum bewegenden „Nur zu Besuch“ zeigt die Band ihre ganze Bandbreite. Ein Album, das mich bis heute begleitet.

Brown, Dan: Illuminati

„Illuminati“ von Dan Brown gehört zu den Büchern, die meine Begeisterung für Thriller geprägt haben. Die Mischung aus Wissenschaft, Religion, historischen Rätseln und Verschwörungen entwickelt einen enormen Spannungsbogen. Auch wenn ich die Darstellung von Geheimbünden heute kritischer sehe, bleibt der Roman ein hervorragend konstruierter Pageturner, den ich bis heute mit großer Begeisterung lese.

Monets Küste im Städel Museum Frankfurt vom 19.03.2026  bis zum 05.07.2026

„Monets Küste – Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum zeigt eindrucksvoll, wie ein kleines normannisches Fischerdorf durch die Kunst weltberühmt wurde. Neben Claude Monet stehen auch seine Vorläufer und Nachfolger im Fokus. Die Schau verbindet Landschaft, Kunstgeschichte und Tourismuskritik zu einer abwechslungsreichen und hervorragend kuratierten Ausstellung. Sehr empfehlenswert!

Ehlert, Sascha: Palo Santo

Sascha Ehlerts Debütroman „Palo Santo“ verbindet Liebesgeschichte, Hollywood-Mythos und politische Gegenwartsanalyse. Zwischen Berlin und Los Angeles suchen die Figuren Golo und Hedi nach Orientierung in einer verunsichernden Zeit. Mit zahlreichen Film- und Popkulturreferenzen erzählt Ehlert von Sehnsucht, Freiheit und den Grenzen kultureller Träume. Ein spannender Beitrag zur aktuellen Popliteratur.

Christie, Agatha: Mord auf dem Golfplatz

Mit „Mord auf dem Golfplatz“ präsentiert Agatha Christie einen weiteren raffiniert konstruierten Fall für Hercule Poirot. Besonders gelungen ist das Zusammenspiel zwischen Poirot und dem erzählenden Hastings, der die Leserschaft immer wieder auf falsche Fährten führt. Die komplexe Fallkonstruktion überzeugt, auch wenn die zahlreichen Wendungen zum Ende hin etwas überladen wirken. Ein starker früher Poirot-Roman mit viel Rätselspaß.

Pieper, Tim: Die Mündung

Mit „Die Mündung“ verbindet Tim Pieper einen Serienkillerthriller mit psychologischer Spannung und einer atmosphärischen Nordseekulisse. Die traumatisierte Ermittlerin Lena Funk gerät bei ihren Nachforschungen immer tiefer in ein Netz aus Erinnerungen, Geheimnissen und Zweifeln. Trotz einiger überladener Passagen und blasser Nebenfiguren überzeugt der Roman vor allem durch seine düstere Stimmung und die starke Hauptfigur.

van der Horst, Lutz: Konfetti-Blues

Mit „Konfetti-Blues“ legt Lutz van der Horst sein Romandebüt vor. Die Geschichte um den orientierungslosen Comedyautor Max behandelt Identität, Beziehungen und den Druck der Unterhaltungsbranche. Positiv hervorzuheben ist der selbstverständliche Umgang mit Queerness und Bisexualität. Insgesamt blieben mir Figuren, Handlung und Humor jedoch zu oberflächlich, um wirklich zu überzeugen.