Pohl/Opheys: Mama braucht ‘ne Eiszeit

„Mama braucht ’ne Eiszeit“ von Romy Pohl erzählt vom turbulenten Alltag einer Pinguin-Familie und dem Wunsch der Mama nach Ruhe. Der Grundkonflikt ist kindgerecht, bleibt aber oberflächlich und stark auf die Mutter fokussiert. Figuren entwickeln sich kaum. Überzeugen können vor allem die farbenfrohen, ausdrucksstarken Illustrationen von Caroline Orpheys.

Stead/Mass: Mortimers Geheimnis

„Mortimers Geheimnis“ von Rebecca Stead und Wendy Mass verbindet Kinderkrimi und Liebeserklärung an Bibliotheken. Zwei Juniordetektive gehen einer abgebrannten Bibliothek auf den Grund und stoßen auf familiäre Geheimnisse. Stark sind Freundschaft, Thema Lesen und Erinnerung – die Kater-Perspektive wirkt jedoch unnötig und schwächt den ansonsten spannenden Plot.

Mögen Pinguine Sushi ? – Schindler, Anne und Dageför, Katrin: Pinguine in der Sushi-Bar

Katrin Dageför inszeniert diese Geschichte in wunderbaren Bildern und gibt den Tieren einen humorvollen Anstrich mit putzigen menschlichen Zügen. Die Geschichte kann aus meiner Sicht nicht ganz mit der Qualität der Illustrationen mithalten, da sie wenig Überraschungen und eine simple Handlung bereithält. Gelungen finde ich die Figur des Barbesitzers, dessen Art als passend für einen Seehund erscheint.

Frixe, Katja: Jolle und Ich – Rezension

Untertitel des Buches ist nämlich „Der Tag an dem ein Pinguin bei uns einzog“ und damit ist auch schon klar, um was es in diesem Kinderbuch geht. Eines Tages werden Thea und ihre Familie von einem Pinguin im Gartenstuhl überrascht. Schnell ist für Thea klar, dass der Pinguin auf jeden Fall bleiben muss. Die Beiden erweisen sich sogleich als ein wunderbares Paar, doch davon muss sie die Familie noch überzeugen und aufpassen, dass die Nachbarin ihren neuen Familiengast nicht vertreibt.