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Varatharajah, Senthuran: Hunger – Rezension

Der Roman widmet sich dem menschlichen Begehren und markiert, dass sich dieses in Sprachbildern manifestiert, die eine Körperfixierung und einen Hang zum Kannibalismus haben. Der Roman verarbeitet dies, indem er zwei Geschichten miteinander verknüpft. Zum einen wird eine Trennungsgeschichte erzählt, in der es um die Kraft der Liebe und das daraus entstehende Begehren geht. Zum anderen wird die Geschichte des Kannibalen von Rothenburg erzählt.

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Winkler, Philipp: Creep – Rezension

In diesem Roman werden uns Fanni und Junya als Protagonist*Innen vorgestellt, die beide den größten Teil ihrer Lebenszeit im Web und hier im Darknet verbringen. Der Roman gibt einen spannenden Blick auf eine sich möglicherweise anbahnende digital basierende Parallelgesellschaft und reiht sich mit diesem Fokus in Winklers Werk ein.

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Schutzbach, Franziska: Die Erschöpfung der Frauen – Rezension

Es geht um die Ausbeutung von Frauen. Ausbeutung wird hier nicht nur finanziell definiert sondern gezielt auch auf die emotionale Ebene erweitert. Damit wird der psychologisch lastende Druck deutlich intensiver als Problem dargestellt und gibt den Blick frei auf die emotionale Erschöpfung. Genau darin besteht die tolle Leistung dieses Buches.

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Rabinovici, Doron: Die Einstellung – Rezension

„Die Einstellung“ von Doron Rabinovici erschienen im Suhrkamp Verlag, erzählt im Grunde genommen die Geschichte eines Fotos. Hauptfigur ist der Pressefotograf Artur Becker, dessen Schwerpunkt die Portraitfotografie ist. Er erhält den Auftrag während des laufenden Wahlkampfes  den Rechtspopulisten Ulli Popp zu begleiten. Ihm gelingt ein Schnappschuss, welcher das Zeug hat, den Wahlkampf zu beeinflussen.

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Schirach, Ferdinand von: Gott – Rezension

„Gott“ ist ein von Ferdinand von Schirach verfasstes Theaterstück erschienen im Luchterhand Verlag. Es erzählt von Richard Gärtner, einem 78-jährigen körperlich gesunden Mann, der nach dem Tod seiner Frau nicht weiterleben möchte. Somit verlangt er nach einem Medikament, dass ihn tötet. Doch wer soll ihm dieses Medikament geben und ist dies richtig? Die Ethikkommission diskutiert den Fall.

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Mannion, Una: Licht zwischen den Bäumen – Rezensionen

„Licht zwischen den Bäumen“ von Una Mannion erschienen im Steidl Verlag, erzählt uns eine Familiengeschichte aus der Perspektive von Libby, eine der Gallagher Geschwister. Fünf Kinder leben mit ihrer Mutter Anfang der 80er Jahre am Valley Forge Mountain in Pennsylvania. Die zwölfjährige Ellen streitet sich mit ihrer Mutter, wird aus dem Auto geworfen und muss nach Hause laufen. Nach ihrer Rückkehr ist zu Hause alles anders, denn Ellen ist auf einen Mann gestoßen, der sie unsittlich berührt hat. Von diesem Moment an scheint das Leben der Geschwister aus dem Ruder zu laufen und gleichzeitig vergrößert sich die Distanz zur eigenen Mutter.

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Lockwood, Patricia: Und keiner spricht darüber – Rezension

„Und keiner spricht darüber“ von Patricia Lockwood erschienen bei btb, erzählt die Geschichte einer Frau, deren Leben ausschließlich auf einer Online-Plattform namens das Portal stattzufinden scheint. Die junge Frau ist Influencerin, ergeht sich auf der Plattform in Belanglosigkeiten, kommentiert humorvoll und lebt in dieser digitalen Welt. Doch dann bricht die Geburt ihrer Nichte, die mit Komplikationen verbunden ist, in diese Welt hinein und wirft die Hauptfigur zurück in die reale Welt.