May, Karl: Im Tal des Todes
Karl May setzt das komplexe Werk um das Schicksal der Familie Adlerhorst mit diesem Abenteuer im Wilden Westen fort. Ich finde die Geschichte um die Suche nach den verschollenen Familienmitgliedern spannend konstruiert.
Der Kulturblog
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Karl May setzt das komplexe Werk um das Schicksal der Familie Adlerhorst mit diesem Abenteuer im Wilden Westen fort. Ich finde die Geschichte um die Suche nach den verschollenen Familienmitgliedern spannend konstruiert.
Hier handelt es sich um einen richtig toll geschriebenen Abenteuerroman im Sinne Karl Mays. Stilistisch beweist Reinhard Marheinecke große Extraklasse, nur bei der Story hätte die ein oder andere Überraschung geholfen.
Der Trilogieabschluss führt die Fäden der Geschichte zielgerichtet zusammen und bietet viele Wendungen. Die dramatische Verbrecherjagd mündet in einem Schlusskampf.
Im zweiten Band der Trilogie werden verschiedene Welten Mays zusammengebracht, der Roman vereint Nordamerika, Deutschland und Afrika zusammen und ist damit ein besonderer Teil des May-Kosmos.
Mit dieser Geschichte setzt Reinhard Marheinecke das Werk Karl Mays wunderbar fort. Der Wunsch nach Frieden wird in den Mittelpunkt der Erzählung gestellt und reiht sich damit in die wichtigsten Handlungsmuster von May ein. Dabei wählt Marheinecke im Vergleich zu anderen seiner Erzählungen eine durchaus komplexere Handlungsstruktur, behält jedoch die Fäden immer in der Hand. Gekonnt werden die verschiedenen Stränge actionhaltig miteinander verknüpft.
Reinhard Marheinecke webt auch in seiner neuesten Fortsetzungsgeschichte seine Erzählung in das Gesamtwerk Karl Mays ein. Die Erzählung beginnt beim Büchsenmacher Henry in St.Louis und betont das innige Verhältnis. Man merkt Marheinecke seine Liebe für das Werk des Maysters an.
Dieser Erzählungsband liefert einen guten Querschnitt durch das gesamte Werk von Karl May. Die beiden Erzählungen aus dem Wilden Westen überzeugen mit gutem Handlungsaufbau und tollen Protagonisten und integrieren typische May Stilistik.
Grundsätzlich zeigt auch dieses Werk, dass man mit den Helden meiner Kindheit eine spannende Abenteuererzählung liefern kann. Die behandelten Themen sind aus der Märchenwelt heraus übertragbar.
Geboten wird den Zuschauern ein spannendes Stück, bei dem der Ölprinz versucht seine Machenschaften umzusetzen und sich als tricksender Betrüger zeigt, der einem Bankier eine fingierte Ölquelle verkaufen will.
Ähnlich wie beim Roman „Der Schatz im Silbersee“ verknüpft die Erzählung „Der Ölprinz“ drei Handlungsstränge zu einem spannenden Abenteuer. Wir begleiten einen Siedlertreck in den Westen, der durch die betrügerische und bekannte Verbrecherbande der „Finders“ bedroht wird.