Magenau, Jörg: Princeton 66

In meinen Wochen der Literatur- und Kulturgeschichte möchte ich mich in der heutigen Besprechung der Schriftsteller:Innengruppierung „Gruppe 47“ widmen. Bislang habe ich mich ihr immer nur anhand kleinerer Essays oder erinnernder Zeitungsberichte genähert, doch Jörg Magenau bietet mit seinem Buch „Princeton 66“, erschienen bei Klett-Cotta, nun die Chance einer intensiveren Beschäftigung.

Goosen, Frank: Spiel ab!

Seit Langem habe ich nun mal wieder einen Text von Frank Goosen gelesen und das Buch hat mich schnell in seinen Bann ziehen können. Förster ist eine gut gewählte Figur, um beobachtend Geschichten zu erzählen. In diesem Buch gelingt es Goosen, die Lebensrealität von Teenagern aufzuzeigen und zugleich die Welt eines Jugendfußballtrainers treffend darzustellen.

Brussig, Thomas: Mats Hummels auf Parship

Fußball ist Volkssport Nummer eins und nach der Lektüre dieser drei Monologe von Thomas Brussig gibt es daran auch keine Zweifel. Seine Ich-Erzähler wissen darum, dass man mit König Fußball alles erklären kann. Gut beobachtet lässt Brussig Männerstimmen hörbar werden, die alles in sich vereinen, mit was sich der klassische Mann als Fußballfan heute herausgefordert sieht.

Lewandowsky, Marcel: Was Populisten wollen

Marcel Lewandowsky hat aus meiner Sicht ein wichtiges Buch in unserer aktuellen Zeit geschrieben. Er sensibilisiert uns für die Strategien von Populisten und ergreift dabei nicht Partei für eine reine Freund-Feind-Betrachtung, sondern fordert dazu auf, sich der Herausforderung durch Populisten mit hohem Engagement und Demokratievertrauen entgegenzustellen.

Raum 27 – Anzufangen anzufangen

Das Album ist klassischer deutscher Indie-Pop, der durchaus zum Tanzen einlädt, aber mit seinen Texten ebenso überzeugen kann. Sänger Tristan mit seiner markanten Stimme trägt das Album stimmlich über die Songs hinweg. 13 Songs zeigen auf diesem Album, dass hier Musiker am Werk sind, denen auch lyrische Textelemente gelingen und die musikalisch und mit Gesang emotionale Momente schaffen können.

Sophia: Niemals allein

Ihr Deutsch-Pop erinnert mich stark an die deutschsprachigen Alben von Sarah Connor und ist sicherlich mit Blick auf das gesamte Album nicht besonders vielfältig. Mir gefällt die Musik aber in ihrer textlichen Verarbeitung von Identitätssuche und Beziehungsbetrachtungen in Kombination mit einem leichtgängigen Popsound.