van der Horst, Lutz: Konfetti-Blues

Mit „Konfetti-Blues“ legt Lutz van der Horst sein Romandebüt vor. Die Geschichte um den orientierungslosen Comedyautor Max behandelt Identität, Beziehungen und den Druck der Unterhaltungsbranche. Positiv hervorzuheben ist der selbstverständliche Umgang mit Queerness und Bisexualität. Insgesamt blieben mir Figuren, Handlung und Humor jedoch zu oberflächlich, um wirklich zu überzeugen.

Nähle, Kirsten: Zwölf Sünden – Rezension

Der heute zu besprechende Krimi ist in die Kategorie Regionalkrimi einzuordnen, denn der Handlungsort Würzburg ist eine wichtige Grundlage. Ausgangspunkt ist ein Todessprung eines Familienvaters von der Alten Mainbrücke in Würzburg. Ein Selbstmord der nicht zum Opfer zu passen scheint, als kurz darauf auch noch ein Pharmavertreter vergiftet wird, deuten sich Verbindungen an, die auf eine Mordserie schließen lassen. Das neu zusammengestellte Kommissarenduo Stahl und Freund muss nach einem Täter jagen, der alles genau geplant hat und seine Morde fortsetzen möchte.

Kliesch, Vincent: Im Auge des Zebras – Rezension

„Im Auge des Zebras“ von Vincent Kliesch bei Droemer Knaur, ist ein spannender Thriller, der ein Wiedersehen mit Severin Boesherz enthält und gleichzeitig die Bühne für Kommissarin Olivia Holzmann bereitet. An sieben verschiedenen Orten werden Teenager entführt und kurz darauf deren Eltern ermordet. Die Entführungen erfolgen zur gleichen Zeit und von der gleichen Person, aber wie soll dies aufgrund der räumlichen Differenzen funktionieren?