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Faber, Henri: Ausweglos – Rezension

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„Ausweglos“ von Henri Faber, erschienen im dtv Verlag, erzählt uns von der Jagd nach einem Serienmörder. Ein Mord in Hamburg erinnert an einen Serienmörder, der nie gestellt werden konnte. Doch diesmal gibt es einen Zeugen und Kommissar Elias Blom wittert die Chance diesen Cold Case endlich zu lösen. Das Nichtlösen des alten Falles hat seine Karriere zerstört und nun möchte er sich rehabilitieren. Mit Fortschreiten der Ermittlungen muss er erkennen, dass Wahrheit und Lüge ineinander verschwimmen und es stellt sich für ihn die Frage, ob er es hier tatsächlich mit dem „Ringfinger-Mörder“ zu tun hat? Spielt hier vielleicht auch irgendwer nur ein Spiel mit ihm?

Henri Faber nutzt in seinem Debütroman die Möglichkeit uns die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu erzählen und schafft so immer wieder überraschende Wendungen. Ein Psychothriller, der einen hohen Spannungsbogen hat, aber an der ein oder anderen Stelle etwas überdreht.

Ich laufe.

Henri Faber: Ausweglos, 2021, dtv Verlag, S.5.

Dieser Thriller nimmt schnell Tempo auf und trotz Erzählung aus verschiedenen Perspektiven heraus, kann man sich schnell orientieren. Elias Blom hat aufgrund negativer Presseberichte über die Polizeiarbeit seinen Status als Mordermittler verloren. Ein Anruf lässt ihn jedoch an einen neuen Tatort geraten und alles erinnert an den „Ringfinger-Mörder“. Sein Chef nimmt ihn ins Ermittlerteam, doch Blom findet nie seinen Platz in der neuen Rangordnung. Alleingänge zeichnen seine Ermittlungsarbeit aus, doch auch dieses Mal kommen keine Fortschritte zustande. Ein Teil der Geschichte wird aus der Sicht des Zeugen und seiner Frau erzählt und diese Konstruktion deckt immer wieder Ungereimtheiten auf und lässt gleichzeitig tief in ein von Liebe geprägtes Eheleben blicken. Dieses Leben ist jedoch von Geheimnissen durchzogen. Die personale Erzählweise lässt uns die Gefühlswelt der Figuren greifen und man spürt die Motivation des Ermittlers. Faber präsentiert uns eine Serienmörder-Story, in der wir lange nicht wissen, wer wen bedroht? Die Spannung wird konsequent nach oben getrieben, aber gegen Ende überdreht der Roman aus meiner Sicht und möchte zu viele Fragen gleichzeitig beantworten. Zuvor sind die knappen Schilderungen stilistisches Mittel für den Spannungsbogen, doch gegen Ende muss zu vieles in den Roman verpackt werden.

Über lange Phasen ist dies ein packender Psychothriller, der mit wunderbar ausgearbeiteten Wendungen die Spannung vorantreibt. Die persönliche Motivation des Ermittlers steigert die Spannung der präsentierten Katz- und Maus-Jagd. Viele Verdachtsmomente verpuffen und setzen sofort gleich neue Jagdziele. Auch wenn der Roman aus meiner Sicht am Ende etwas zu viel will, ist es doch eine äußerst spannende und unterhaltsame Lektüre, die man nur schwerlich aus der Hand legen möchte.

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Wertung: 🐧🐧🐧1/2🐧

Henri Faber:

Ausweglos

ISBN: 978-3423219778

Preis: 11,99€

https://www.dtv.de/buch/henri-faber-ausweglos-21977/

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