Randt, Leif : Let’s talk about feelings

Mit „Let’s Talk About Feelings“ zeigt Leif Randt erneut, warum er zu den wichtigsten Autoren der deutschsprachigen Popliteratur zählt. Im Mittelpunkt stehen Identität, Beziehungen, Mode und die Suche nach emotionaler Authentizität. Sprachlich präzise und gesellschaftlich hochaktuell erzählt Randt von einer Generation zwischen Selbstoptimierung, Ästhetik und dem Wunsch nach echter Nähe.

Zabel, Rick: On the Road

Mit „On the Road“ erzählt Rick Zabel offen von seinem Leben als Radprofi, dem schwierigen Verhältnis zu seinem berühmten Vater Erik Zabel und der oft unterschätzten Rolle eines Helfers im Peloton. Statt Siege stehen Teamgeist, Leidenschaft und die Suche nach dem eigenen Weg im Mittelpunkt. Eine authentische und leicht zugängliche Sportbiografie – auch für Leserinnen und Leser ohne große Radsportkenntnisse.

Ellis, Bret Easton : Unter Null

„Unter Null“ von Bret Easton Ellis zeigt eine privilegierte Jugend in Los Angeles, geprägt von Drogen, Konsum und emotionaler Leere. In fragmentarischen Episoden bleibt Hauptfigur Clay distanziert und ohne Entwicklung. Der minimalistische Stil verstärkt die Wirkung: schockierend, kühl und verstörend – ein radikales Porträt einer verlorenen Generation.

Stuckrad-Barre, Benjamin: Soloalbum

„Soloalbum“ von Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt von einem Ich-Erzähler, der nach einer Trennung zwischen Popmusik, Fernsehen und Selbstmitleid seinen Alltag bewältigt.
Der Roman wird so zu einem Zeitporträt der 1990er Jahre, geprägt von Konsum, Oberflächlichkeit und einem heute kritisch zu lesenden Frauenbild.